

Es existieren unterschiedliche Konzepte, damit sich der Mensch im Winter behaglich fühlt:
Beide Konzepte wurden in einer Masterarbeit anhand von ISO Normen und Fachliteratur systemisch miteinander verglichen.
Die Ergebnisse und neueste Entwicklungen möchte das von 9 Personen am 28.06.2026 gegründete und am 15.07.2026 im Vereinsregister unter der Nummer VR 5922 eingetragene „Institut für Wärmen statt Heizen – Verein für Wärmewende und Effizienz e.V.“ (iwsh-ev) gerne zur Diskussion stellen, da in den Medien aktuell einseitig nur das Konzept Heizen kommuniziert wird.
Von Herzen bedanken möchten wir uns bei unserem Mitgründer Dr. Franz Alt.
Heizen:
Ein sehr hoher Anteil der Endenergie in Deutschland, ca. 54 %, wird in der Heizperiode für Raumwärme aufgewendet.

LNG-Tanker. Quelle: Pixabay. © Gaz_Chapp. https://pixabay.com/photos/gas-tanker-ship-sea-gas-carrier-6367981/ (29.07.2026):
Der wissenschaftlich nachgewiesene Wirkungsgrad liegt bei diesem Konzept unter 1 Prozent, d.h. es wird 99 % Energie verschwendet.
Zum Vergleich Verbrennungsmotor Auto:
Wirkungsgrad ca. 25 %, Verschwendung 75 %
Verluste ergeben sich bei der Förderung, Weiterleitung und Umwandlung der Rohstoffe von der Quelle bis zum Endverbraucher und wenn das beheizte Volumen eines Raumes ins Verhältnis gesetzt wird zum Volumen der Personen, die sich in dem Raum befinden.
Ausgangspunkt für dieses Konzept sind das Gebäude und die verbaute Heizung.
Wärmen:
Ausgangspunkt sind hier der menschliche Körper und seine Funktionsweisen, z.B.:
Antworten finden sich in ISO- Normen und in der Fachliteratur, die wir gerne vorstellen möchten.
Mit diesem neuen Ansatz ist es möglich bis zu 99 % Energie einzusparen, bei gleicher Behaglichkeit.
Das nachfolgendes Foto soll den neuen Ansatz verdeutlichen:

Obwohl die Lufttemperatur im Bereich von 0 Grad Celsius liegt und die junge Dame Sommerkleidung trägt, ergibt sich dennoch eine hohe Behaglichkeit. Das bedeutet die Lufttemperatur und die Bekleidung sind zweitrangig. Entscheidend für die Behaglichkeit ist die Körpertemperatur an allen Stellen des Körpers.
Warum dann mit einem extrem hohen Energie- und Kostenaufwand mit 99 % Verschwendung weiter Gebäude/ Räume beheizen ? Bereits bei 1,5 Grad Erderwärmung zeigen sich die weitreichenden, katastrophalen Folgen des global zu hohen CO2-Gehalts, der i.W. auch durch Öl- und Gasheizungen verursacht wird.
Ziele des Vereins:
Praxisbeispiele Wärmen:
Die SMA Solar Technologie AG in Kassel/Niestetal hat in der Heizperiode 2022/23 einen Pilotversuch in einem Hallenabschnitt in der Logistikhalle in Fuldabrück durchgeführt. Die Hallentemperatur wurde von 21 auf 16,5 Grad abgesenkt. Die Mitarbeiter wurden durch intelligente Kleidung gewärmt, die in Echtzeit die Körpertemperatur gemessen und geregelt hat. Die Steuerung erfolgte über eine APP.
Das Ergebnis entsprach der Erwartung nach ISO 7730 – Behaglichkeit. Die Behaglichkeit konnte sogar etwas verbessert werden, die Mitarbeiter konnten ihr persönliches Mikroklima einstellen, gleichzeitig wurde der Gasverbrauch deutlich gesenkt, in Wohn- und Bürogebäuden i.d.R. um ca. 6 Prozent je 1 Grad Temperaturabsenkung. Bei Hallen dürfte die Einsparung höher sein.
Interessenten SMA-Pilotversuch:
Allianz Faserbasierte Werkstoffe e.V., Bundesverband Logistik, Zentraler Immobilien Ausschuss Logistikimmobilien e.V., Bündnis Nachhaltige Unternehmen Nordhessen, Rudolph Logistik, VW, BLG Logistik, Infineon, TÜV Nord, Deutsche Bahn, DHL, Siemens Energy, Panasonic, Mercedes Benz, Deka Immobilien, Tisca (Schweiz), Rhenus Logistik, Uni Karlsruhe, RWTH Aachen, SA-Dynamics,…
Der SMA-Pilotversuch in den Medien:
Titelseite Zeitung HNA , Fernsehen HR-Hessenschau, Hitradio FFH, Radio HR 1 und HR4, Fernsehen RTL Hessen, Sonnenseiten Dr. Franz Alt, Zeitschrift Photovoltaik, Fachzeitschrift „Bauphysik“ Oktober 2024 (Autoren: Prof. Dr. Möller (Uni Karlsruhe), Prof. Dr. Schweiker (RWTH Aachen) und Ralf Ruszynski), LinkedIn SMA Vorstand Dr. Reinert, LinkedIn BVL Power of Logistics R. Schneider,…
Im Industrieland Japan werden bei ähnlichen Temperaturen wie in Deutschland Wohnhäuser ohne Dämmung und Heizung gebaut. Hier wird traditionell ein Heiztisch (Kotatsu) verwendet, der aus einem niedrigen Tischgestell, einem integrierten elektrischen Heizelement und einer Decke besteht.
Gemäß Wikipedia haben die Japaner die viertlängste Lebenserwartung aller Länder weltweit. Deutschland steht an Stelle 38.
In unserem freistehenden Einfamilienhaus (Bj. 1964) ist im Obergeschoss seit 15 Jahren die Heizung aus. Seit dieser Zeit interessiert mich nur noch die Körpertemperatur an allen Stellen des Körpers. Ein wesentlicher Schlüssel sind leichte, dehnbare, waschbare und nachhaltige Hightech Textilfasern (sh. Spiegel Online „Hält warm wie Eisbärenfell -Forschende entwickeln extrem isolierende Stofffaser“).
Der schwierigste Teil sind die Hände. Auch hier gibt es wissenschaftlich abgesicherte Lösungen, damit sich die Hände auch bei 12 Grad Raumtemperatur ohne Handschuhe behaglich anfühlen.
Change Prozess:
Die ISO Normen, SMA- Mitarbeiter, Menschen in Japan und viele weitere Personen wissen inzwischen, dass Wärmen statt Heizen theoretisch und praktisch funktioniert.
Damit ist es eigentlich „nur“ ein Change Prozess.
Analog zu PV, E-Autos und Wärmepumpen sind auch hier die klassischen 3 Phasen zu erwarten:
Weltkriege um Öl und Gas, tausende Kilometer Öl- und Gasverteilnetzte, LNG Häfen in Naturschutzgebieten in der Nord- und Ostsee, nutzlose Heizwärme unter dem Hallendach funktionieren, sind aber in Zeiten des beschleunigten Klimawandels in Frage zu stellen. Seit mehreren Jahren verfehlt der Gebäudesektor seine vertraglich festgelegten CO2-Ziele. Es fehlt an finanziellen und personellen Ressourcen. Bei Umsetzung aller Vorgaben werden die Baukosten oftmals so hoch, dass die Mieter die Miete nicht mehr bezahlen können.
Das „Institut für Wärmen statt Heizen – Verein für Wärmewende und Effizienz e.V.“ lädt alle neugierigen Menschen ein, gemeinsam eine massentaugliche und professionelle Alternative zu entwickeln und Lösungen zu finden, um die Wassermoleküle an allen Stellen des Körpers zum Schwingen zu bringen, damit über Reibung Wärme entsteht. Das ist die eigentliche Hauptaufgabe an alle Mediziner und Ingenieure. Ausgangspunkt ist der menschliche Körper und nicht der Raum.